Samstag, 11. März 2017

Ava Reed Wir fliegen wenn wir fallen


Ava Reed – Wir fliegen wenn wir fallen

Das Buch ist in aller Munde, wird auf allen Plattformen besprochen und ja jetzt komm ich und meine Rezension zu „Wir fliegen wenn wir fallen“. Weiter unten findet man die Infos zum Buch.


Was ich dazu sagen möchte:

Es war so ein schöner Roman. Traurig! Gefühlvoll! Nachdenklich! Schön!

Mach mehr aus deinem Leben, nicht jeder bekommt eine Liste, die er dann erfüllen muss.

Mach dir deine eigene Lebens-Liste. Jeden Tag, immer wieder. Man wächst mit seinen Aufgaben. Solche und ähnliche Gedanken gingen mir bei diesem Roman durch den Kopf, denn das was wir tun oder auch nicht tun, warum auch immer, liegt in unserem eigenen Ermessen. Dazu gehört manchmal Mut, was ganz Neues zu wagen. Sich einfach mal darauf einzulassen und sich nicht zu fürchten. Passieren kann immer etwas. Daher fand ich es wundervoll, das Ava Reed mit diesem Buch die Leser dazu bringt, über das eigene Leben nachzudenken.

Man lebt in diesem Buch, anders kann ich es nicht sagen. Man ist mittendrin und begleitet die Protagonisten auf ihrer Reise zu sich selbst. Zwei verletzte Seelen, noch sehr jung, die durch einen Verlust wieder lernen sich selbst zu mögen und andere an sich heran zu lassen. So wunderbar erzählt.

Das Ava schreiben kann, ist ja nichts Neues. Schon die Mondprinzessin war einfach zauberhaft. Zu ihren anderen Büchern kann ich nichts sagen die schlummern noch auf dem SuB, werden aber mit Sicherheit gelesen. So viel zu Lebens-Liste: Ava Reeds Bücher lesen – ALLE!!!!

Zum Buch:

Titel: Wir fliegen wenn wir fallen
Autor: Reed, Ava
Jahr: 2/2017
Verlag: Ueberreuter

Klappentext (Amazon)

Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten ... So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.
Fazit:

Es ist nichts Neues. Es gibt immer mal Bücher, da hinterlässt jemand an einen anderen eine Liste mit Aufgaben. Einfach um vom trauern abzulenken, aus Liebe, weil man ein letztes mal was Gutes tun möchte.

Aber es kommt immer auf den Schreibstil an, auf die Idee dahinter.

Ava Reed ist es gelungen, in ihrem Roman genau die richtige Mischung einzufügen. Sympathische Jugendliche, die durch Schicksalsschläge schon sehr hart getroffen wurden und einfach dicht gemacht haben.
Die noch mal eine Chance bekommen, wieder zu LEBEN.

Als Leser hat man den Wunsch, das Buch soll niemals zu Ende gehen.

Bücher die einen so mitreißen hinterlassen hinter immer so eine Leere.
Man denkt automatisch weiter: Was macht Yara? Wie geht’s Noel.
Wie geht’s mit Ihnen weiter. Was machen sie aus dieser Chance?
Was ist in 10 Jahren?

Selten solche Bücher und dann aber so gut, dass man sie immer wieder zur Hand nimmt.

Das Cover:

Alexander Kopainski hat es wieder einmal geschafft zu bezaubern.
Ich weiß nicht wie er das macht, aber alles, was das Cover zeigt, ist im Buch auch drin und es ist auch hier so: Man will ins Cover springen und dabei sein. Jede Pusteblume pusten, den Eiffelturm besuchen, Hand in Hand. Dazu diese schöne Farbe. Macht man den Schutzumschlag ab, hat man noch mal darunter ein anders, aber ebenso schönes Cover.

Es gibt Bücher das ist das Cover super, die Geschichte aber nicht.
Oder das Cover ist doof, dafür aber die Geschichte gut.

Ava und Alexander haben aber gemeinsam was tolles geschafft:


Cover und Geschichte sind einfach wunderschön.

Dieses Buch ist ein Schatz in meinem kleinen Regal. Danke dafür!



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