Freitag, 3. März 2017

Verflixte Flüche - Voll verschlafen

        • Verflixte Flüche - Voll verschlafen –

          Dornröschen mal anders

Naja, ich und Märchen-Adaptionen das ist so eine Sache, aber hier war ich schlichtweg
neugierig.

Jetzt schrieb eine ganz liebe Autorin, Julia Bohndorf, eine Märchen-Adaption zu Dornröschen und weil ich Julia durch ihren Roman „Wo der Regenbogen anfängt“ kennen gelernt habe und weil sie mir netterweise nach meinen Weisheitszähnen so lieben Zuspruch per FB-Chat geschenkt hat, war klar das ich nicht lange überlegen muss und Verflixte Flüche - Voll verschlafen, lesen wollte. Das ebook war schnell besorgt, der Kindle bereit. Keine
24 Stunden später war die Geschichte beendet. Ja und jetzt kommen wir mal zum harten Kern:

Titel: Verflixte Flüche – Voll verschlafen
Autorin: Julia Bohndorf

Quelle Amazon:

Taschenbuch: 120 Seiten aus dem #Eisermannverlag
Veröffentlich: 12. Dezember 2016
Sprache: Deutsch


Inhalt:

Hat so ein umgewandelter Todesfluch eigentlich ein Verfallsdatum?
Ja, hat er! Und wenn das schöne Dornröschen 500 Jahre später im beschaulichen Hanau unserer Zeit erwacht, ist wohl einiges schiefgelaufen. Umgeben von Dingen, die sich Glas, Motorroller, Dusche und Handy nennen, wird die Königstochter vom attraktiven Niko aus einer misslichen Lage gerettet. Der junge Mann mit einem Dackelrüden namens Bärbel, beginnt einen Rückweg für Rosa wie er sie schon bald nennt - zu suchen und entdeckt dabei Gefühle für die Prinzessin. Hilfe erhalten sie von einer der dreizehn weisen Frauen und ihrem schokosüchtigen Eichhörnchen Jens.
Der Schlüssel für eine Rückkehr steckt in Dornröschens Märchen selbst, muss sie doch einen Prinzen heiraten um zurückzugelangen. Glaubt sie ...




Meine persönliche Meinung:

Das Cover ist so schön. Das fällt sofort ins Auge. Das schlafende Dornröschen, dass nicht im Schloßturm schläft, sondern draussen. Mh...was soll das bedeuten? Das alleine verführte mich schon.

Die Geschichte beginnt wie im Märchen, die ganz normale Dörnröschen Story, doch was die 13. Fee dann für einen Zauber ausspricht, und die 12. Fee abzumildern versucht, ja das passt ja fast auf keinen Zauberstab, denn:

Dörnröschen erwacht, Jahre später in unserer Zeit, in Hanau und hat gar nicht auf dem Schirm, was das alles bedeutet. Nach einem gehörigen Schreck, begegnet ihr ein netter jungen Kerl, der Niko, der ihr hilft wieder in die Märchenwelt zurück zukommen. Dafür benötigend die beiden aber noch Informationen. Erste Anlauf-Stelle ist die kleine Schwester des jungen Mannes, die hat schließlich ein Märchenbuch.
Mehr kann ich hier schon nicht mehr verraten.

Julia Bohndorf schreibt mit viel Humor und kann gute Akzente einbringen. Das hatte sie schon im „Regenbogen“ gut hinbekommen. Der Schreibstil und die Idee gefallen mir gut, nur das offene Ende wurmt mich ein wenig.

Jetzt muss ich ja warten, denn bisher schien es, als wäre das Dornröschen aus dem Jahre 2016/2017 ungeküsst. Das geht ja gar nicht.







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