Dienstag, 18. April 2017

Good as Gone


Genau kurz vor Ostern erreicht mich noch ein gewünschtes Rezensionsexemplar. Ich so: Auspacken, Foto machen, lesen! Lesen! Lesen! Lesen!
Danke an den C.Bertelsmann Verlag!

Good as Gone
Ein Mädchen verschwindet. 
Eine Fremde kehrt zurück

Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570103234
  • ISBN-13: 978-3570103234
  • Originaltitel: Good as Gone
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 21,5 cm
Autor: Amy Gentry



Inhalt:
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …
Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.


Cover:

Man erahnt eine Türe, ein schmaler Lichtstreif und ein Mädchen das in diese Türe steht. Rein oder raus?
Das macht schon neugierig. Im Untertitel findet man dann mehr heraus, worum es im Buch geht.
Ansprechendes Cover. Leider hat das Taschenbuch aber schon bei knapp der Hälfte des Buches starke Leserillen bekommen. Ohweh!

Meine Meinung:

In der heutigen Zeit wo sich leider auch immer mehr Entführungen im realem Leben ereignen, stellt sich die Frage ob man sowas als Unterhaltungsroman lesen möchte. 
Anderseits müsste man sich die Frage dann auch bei jedem "Tatort" stellen. 

Und dann kommt ein Unterhaltungs-Roman wie „Good as Gone“.

Meine Meinung:

Nicht Neu – nein! Aber sehr strukturiert erzählt und spannend. Und das es ist, was diesen Thriller ausmacht.
Motive warum jemand verschwindet gibt es viele. Warum Kinder gekidnappt werden, Ausreißen oder einfach von der Strasse mitgenommen werden sind absolut furchtbare Taten und die Autorin fängt das auch richtig ein.
Im Fokus steht die Familie des Mädchens. Die jüngere Schwester, die Mutter und der Vater. Dann wechselt es wieder zu anderen Protagonisten und die Spannung steigt. Ich hab knapp über die Feiertage gelesen. Heute bin ich fertig geworden. Und so schnell lesen, kann ich nur, wenn mich ein Buch wirklich richtig packt. Ich wäre noch schneller gewesen, aber zum einen hat man auch anderes zu tun und zum anderen ich wollte mir noch ein bisschen die Spannung hochhalten. Wer weiß, wann es wieder einen spannenden Thriller zu lesen gibt.
Volle Punktezahl vom Cover bis zu den Protagonisten und die Story. Es ist nicht gelogen, wenn auf dem Cover steht: „ Gnadenlos spannend, genial konstruiert“. Das kann man wirklich so stehen lassen. Die Kapitel haben meist alle oben einen Namen stehen, die Person erzählt. Wo kein Name steht, erzählt die Mutter des verschwundenen Mädchens. Da kann man gut mit zurecht kommen. Auch sind die Kapitel nicht so lang und ich habe auch während des Lesens keine Längen gehabt.

Beim Lesen kommt unweigerlich Beklemmung auf. Ein Buch, das man fertig gelesen hat und denkt: Mein Gott, was gibt es für fiese Menschen auf der Welt. Und ja, Gott und die Bibel haben auch ihre Hände im Spiel– irgendwie. Und auch wie wichtig ist es, das man Teenager nicht auf sich allein gestellt lässt. Mögen sie noch so knurrig sein.
Reinhorchen, Zuhören – auch das zeigt dieser Thriller auf.

Ich freue mich auf weitere Bücher von Amy Gentry – diesmal hat die New York Times Recht gehabt! :-)





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