Mittwoch, 9. Januar 2019

Mein Jahr zum Glück von Hannah Doyle

Titel: Mein Jahr zum Glück 
Autor: Hannah Doyle
VÖ: 18.12.2018 
Verlag: Rowohlt Verlag

Buch 1/2019

Ich bedanke mich beim Rowohlt Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar. Es war sehr freundlich, mir ein anderes Buch vorzuschlagen, nachdem der gewünschte Titel nicht mehr verfügbar war. 

Ich hatte 9 gute Tage mit „Mein Jahr zum Glück“. Zu Anfang hat es sich etwas nach Bridget Jones angefühlt, aber dann habe ich Izzy lieben gelernt und man muss sagen, was sie da aus sich macht, dass können auch andere schaffen. 


Izzy arbeitet bei einem Magazin und bekommt ein Jahres Feature das sich um sie und Veränderungen dreht. Um Ja-Sagen und eine Sache komplett durchzuziehen. Jeden Monat eine Challenge. Leserinnen des Magazins können Izzy schreiben und die Reaktion wählt eine Challenge aus. Nein sagen ist nicht. Lediglich Unseriöses fällt natürlich durch den Raster. Aber sonst: Bahn frei für Izzy´s spannendes Ja(h)r. 


Die Challenges fand ich allesamt gut. Immer wieder habe ich dann darüber nachgedacht, wie es mir dabei gehen würde und ob ich so mutig wäre wie Izzy. Die hatte ganz andere Mittel durch dem sie ja in der Agentur gearbeitet haben und so kamen die schneller an das Makeover und anderen Dingen. Aber gut. 

Die erste Challenge war noch relativ einfach, aber so nach und nach kamen dann richtige große Aufgaben und Izzy musste über ihren Schatten springen. Selbst aus doofen Situationen hat sich noch was Gutes ergeben. 
Das Buch liest sich flüssig. Es ist
humorvoll und manchmal auch mal ernst. Es hat lange Passagen, weil Vergangenes nochmals und nochmals erzählt wurde. Das hätte man kürzer halten können. Während ich gelesen habe, habe ich mir aber gewünscht, ich hätte Izzy sehen können. Vom Entlein zum Schwan. Da hätte ich mir fast Fotos im Buch gewünscht. 
Es ist ebenfalls ein Buch, welches ich mir als Film an einem Sonntag gut angucken könnte. 

An und für sich habe ich bei meinem ersten Buch des Jahres 2019 einen guten Griff gemacht und es war schön Izzy zu begleiten. 



Benotung: ☕☕☕☕ 

2019

Allen Lesern wünsche ich ein schönes und erfolgreiches 2019 mit vielen guten Büchern, schönen Geschichten und Erlebnissen. 

Hier auf dem Blog, aber auch in der örtlichen Buchhandlung.  

Auf ein schönes Lesejahr 2019!



Ihre 

Foxi 



Montag, 31. Dezember 2018

Der Verrat von Ellen Sandberg

Leider bin ich nicht bis 27.12 mit dem Buch fertig geworden und bin raus, was das Gewinnspiel angeht. Das Buch zog sich für mich an manchen Stellen, daher habe ich länger gebraucht. In diesem Buch passiert soviel, dass ich aufpassen muss, nichts zu Spoilern. 

Das Cover zeigt schon an, wie düster es auf dem Weingut zugehen wird und wie sich alles über die Familien zusammenbraut. 

Es war ein Buch, da weiß ich gar nicht, wo ich mit dem Schreiben anfangen soll. Es war nicht wirklich so mein Fall, aber ich habe mich durchgebissen und habe immer mal wieder festgestellt, dass ich selten einen Roman gelesen habe, der in unserer heutigen Zeit am Anfang wie ein Roman von Hedwig Courths-Mahler rüber kommt und im Verlauf von so viel Lug, Betrug, Intrigen, Sex mit Schutzbefohlenen, Mordgelüsten und sogar Mord – abgesehen von unglaublichen Machenschaften – die in nur (!) 2 Familien, vorkommt.

Gerade, wenn man meint, schlimmer kann es nicht mehr werden, kommt der nächste Knüller seitens der Weinhändler-Familie die mit Nane und ihre Familie eng verknüpft sind. 

Der Verrat ist ein perfides Spiel mit überraschenden Wendungen, auch wenn es nicht ganz meins war, hat es doch einen gehörigen Spannungsbogen. 

Ich bedanke mich beim bloggerportal.de und Penguin Verlag für dieses Leseexemplar.


Sonntag, 30. Dezember 2018

Zeitsprung ins Jetzt von Ali Sparkes


Dieses Buch liegt hier schon eine Ewigkeit. Ich habe es mal gewonnen und es war nie der richtige Zeitpunkt. Bis vor 3 Tagen. Ich bin nämlich an meinem Bücherregal vorbeigeschlichen und fand – nichts. 

Da ist mein Blick zum Bücherregal auf der anderen Seite des Raums gegangen, dort befinden sich Bücher die ich mal aus Flohmarktbeständen und Bibliotheksauflösungen gerettet habe oder aber halt gewonnene Bücher die dann nicht passten. 

Aber ja jetzt passte „Zeitsprung ins Jetzt“ und ich finde es super. Super weil das Jahr 1956 vorkommt. Die 50er Jahre waren so dermaßen anders als das was wir heute kennen, ich finde das ist ein guter Kontrast. Im Buch ist das HEUTE 2009 und 2 Kids finden in einem Bunker 2 andere Kinder im Kälteschlaf. Sie erwecken diese und schon haben sie zwei Teenager aus dem Jahre 1956 an der Backe. Denken, Handeln, Benehmen und auch der Wortschatz sind völlig anders. Wie integriert man diese Kids ins 21. Jahrhundert? Und das auch ist noch gefährlich. Plötzlich wird die Regierung auf die Kinder aufmerksam und ein vor langer Zeit nicht gelöster „Kriminalfall“ wird zur Jagd auf Zeit, denn die aus dem Kälteschlaf kommenden Kinder fangen langsam an krank zu werden.

Wirklich sehr rasant und ansprechend erzählt. Bisschen gruslig ist es, ich würde es nicht unter 11 Jahren lesen lassen. 

Was mich an dem Buch doch gewundert hat, ist das absolute mega Wissen der Kids der Neuzeit. Die haben ein Wissen drauf, da war ich mit 12 und 13 noch weit von weg. Aber der Onkel ist Wissenschaftler, kann schon sein, dass es abgefärbt hat. Allerdings finde ich es auch gut, wenn Kinder so selbständig handeln können. Der Onkel lässt sie schon mal eine Weile alleine, aber die wissen sich immer zu helfen. Kleine Helden eben. 

Ebenso sind die Kids von 1956 der Autorin gut gelungen. Natürlich sind sie modisch weit hinterher und das was 1956 an 12jährigen Mode war, wird 2009 belächelt oder für bekloppt empfunden. Die Kinder mussten sich also modisch anpassen. Was weitaus schwieriger war, war das absolut gute Betragen und Respekt (!) Erwachsenen gegenüber in etwas cooleres Betragen des Jahres 2009 zu übertragen. Das finde ich sehr gut aufgezeigt von der Autorin und ich hoffe, das hat beim Lesen des Buches auf das lesende Kind abgefärbt. 

Das war wohl auch so das Größte, was mir an diesem Buch gefallen hat. Manche Werte gehen einfach so verloren. Man soll sich nie unterbuttern lassen, aber einen freundlichen Umgang mit netten Ton das hat schon was. 

Dazu ist das Buch auf Freundschaft und Hilfsbereitschaft ausgerichtet. Mit einem kleinen Touch „Kinderkrimi“. 



Ich lese sehr gerne Bücher mit Zeitreise-Elemente. Gerade die Jahre 1950 und 1960 haben es mir eh angetan. Eine Zeit in der meine Eltern Kinder und Jugendliche waren. Sogar meine Schwester hat noch die 60er 2 Jahre lang erlebt. Kann sie sich wohl nicht mehr dran erinnern. Zwischen dieser Zeit und heute ist so viel passiert. Die Technik ist der Wahnsinn. Flugstrecken sind kürzer geworden. Man kommt heute mit der Bahn mal eben in wenigen Stunden nach Wien oder Paris. Wir haben Handys und Tablets, Mobiltelefone und Küchengeräte die alles für uns machen. Aber wir sind auch eine Wegwerfgesellschaft. 

Das wurde wieder deutlich, als das 1956er Mädchen im Schuppen ein altes Fahrrad findet. Die 2009er Kinder wollten einiges wegwerfen oder erneuern. Die 1956er Kids baten um ein paar Utensilien und Schwupps wie NEU! 

Das Buch wurde mit dem Blue Peter Book Award 2010 ausgezeichnet. Ich finde völlig zu Recht. 

Dies war die letzte Rezension für das Jahr 2018. 

Es war mir ein Vergnügen! Auf ein Neues in 2019! 

Bücherjahr 2018 - Ein kleiner Rückblick



Es war ein tolles Jahr, rasend schnell vorbei und mit vielen tollen Erlebnissen „Rund ums Buch“.

Es fing damit an, dass ich endlich meinen Traum von einem größeren Regal im Wohnzimmer erfüllt bekommen habe. Wir mussten dafür die Wohnzimmercouch anders aufstellen und einen Schrank wieder der Wohnwand zuführen und schon passte ein 5 x 5 Kallax in mein Wohnzimmer. 25 Fächer für Bücher! Yeha! Es sieht so super schön aus. 

Einen unvergesslichen Abend hatte ich Ostern im Schwarzwald. 2017 habe ich zum Geburtstag „Einer Nacht in der Buchhandlung“ geschenkt bekommen. Zusammen mit meiner Mutter, meiner Schwester und meiner ältesten Nichte sind wir eines Abends los und hatten eine kleine aber feine Buchhandlung ganz für uns. 
Die Buchhändlerin Nicola Kögel hat uns einen super Abend bereitet. Das schöne war, das man wirklich jedes Buch anfassen, reinlesen und sogar aus der OVP nehmen durfte, wenn es nicht schon geöffnet vorrätig war. Snacks und Getränke gab es auch und schon waren wir eingeschlossen. Ich ging mit sehr vielen Büchern unter dem Arm nach Hause! :) 

Später im Jahr war es Zeit für die Frankfurter Buchmesse. Spontan fuhr ich mit meinen Eltern hin. Daher war es ein Samstag, damit die beiden auch mit reingehen konnten. Keine Bücher gekauft, aber dafür Fotos mit Greg Walters (Alaburg, Bestias), Larissa Schwarz (Eschberg-Reihe, Wir und ES) und Sebastian Fitzek (Flugangst 7A,  Der Insasse) machen können. Danke Euch! Der eine schreibt Fantasie, die andere schreibt Liebesromane ohne in die Kitschfalle zu tapsen und der Dritte ist Spezialist im Thriller schreiben. Die Fotos haben Ehrenplätze im Kallax Regal bekommen. Ich habe die Weltenbauer Diskussion mit angehört. War wirklich sehr interessant. Alles habe ich nicht verstehen können, aber vielleicht überlegt man mal Übertitel auf Messen während der Workshops/Podiumsdiskussionen). Was für eine Zukunftsmusik. Aber sagen kann man es ja mal. 
Larissa Schwarz war terminiert. Wir haben uns halbes Stündchen schön draußen auf dem Messegelände unterhalten können. Schön das es geklappt hat. 
Ich lief mal hier und mal dort hin, wo gerade mal weniger Menschenmenge war: Wer ist das denn da? Sebastian Fitzek sitzt da ganz alleine bei Droemer, isst Kuchen (hatte Geburtstag an diesem Tag) und hatte nix gegen ein Foto einzuwenden. Ein sehr netter und bodenständiger Kerl. Wie kann man nur solche Thriller schreiben, wenn man so nett ist? Also das war der Hammer! Man sieht, wenn man nix plant, kann Schönes draus hervorgehen. 
Leider war es auf der Messe so voll. Ich bin 4 x über Koffertrolleys gestolpert. Leute, lasst diese Dinger zu Hause. Man bricht sich ja alle Knochen!


Für Mara Lang durfte ich ein Buch rezensieren, für das sie Blogger gesucht hat. „Im Licht der Nacht“ war wirklich ein tolles Buch. Danke Mara! 

Mara war es auch, die Nicole Makarewikcz den Tipp gab, mich bezüglich Hörbehinderte Protagonisten zu fragen. So entstand eine unentgeltliche Hilfestellung für „Dein Fleisch und Blut“. Das Buch später in Händen zu halten, mit meinen Tipps darin war einfach Hammer! Danke Nicole. Es war eine tolle Erfahrung ein Manuskript zu lesen. Das ist nochmals was anderes, als ein Vorabexemplar. 

Berühren konnten mich einige Bücher dieses Jahr. 

Darunter die Biografie von „Stefanie Hertel“. Hinter dieser Volksmusikerin steckt doch eine sehr nette und lebenskluge Frau. 

„Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine“ von Rebecca Raisin, hat mich bis heute nicht losgelassen. So ein wundervoller leichter Roman. So gut, dass ich mir den Nachfolger „Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms“ beim Verlag angefragt und bekommen habe. Danke dafür. Ich hoffe, die Reihe wird fortgesetzt. 

Das Buch „Dumplin´“ über eine Mutter, die in der Jury eines Schönheitswettbewerbs sitzt und selbst mal Schönheitskönigin war und ihrer sehr füllige Tochter, die sie Dumplin´ (Knödel) nennt, hat sehr berührt. Denn Dumplin´ fasst den Plan es den Leuten mal zu zeigen und bewirbt sich mit Freunden die allesamt auch ein Handicap haben (oder Makel) für den Wettbewerb und Dumplin´s Mutter lernt, was wirklich wichtig ist. Ein wunderbarer intelligenter und warmherziger Roman. Noch nicht gelesen? Dann bitte 2019 nachholen! Zack! 

Nichts geht ohne Ava Reed. Die letzten Jahre füttert uns Ava in schönen Geschichten die zum Weinen und Lachen und Nachdenken anregen: „Die Stille meiner Worte“ gehört 2018 zu den Highlights in meinem Regal. 

Endlich mal angefangen habe ich „Die Chroniken der Seelenwächter“ von Nicole Böhm. Die ersten 3 eBooks sind gelesen und waren im Mai und Juni absolut genau das Richtige und ich freue mich 2019 auf eine weitere Runde. Ich weiß, ich hinke hinterher, aber besser später als nie. Ebenfalls für 2019 habe ich mir ihre „Grimms“ vorgenommen. Das wird ein Fest. Das weiß ich jetzt schon. 

Sebastian Fitzek hat direkt 2 x nachgelegt. „Flugangst 7 A“ und „Der Insasse“ waren absolute mega Thriller. Wobei mir der Insasse wirklich Gänsehaut gemacht hat. Bei Flugangst hatte ich allerdings auch Muffensausen, waren doch meine Eltern genau zu diesem Zeitpunkt über Lissabon in einem Unwetter. 

Ebenso mitgenommen hat mich „Wortwächter“ von Akram El Bahya. Ein sehr kluges Jugendbuch. Es muss ja gut sein, wenn es um Bücher geht und um Sprache und um Steinfiguren, die verstorbenen Romanfiguren oder Autoren gleichen wie ein Ei dem anderen und mit denen man in London richtig was erlebt. Rasant und lehrreich. 

Endlich, endlich habe ich das „Café Morelli“ von Giancarlo Gemini besucht. Als der Königskinder Verlag leider seine Arbeit niederlegen musste, hab ich mir ein paar Königskinder gekauft. Manchmal braucht man erst einen Stups. Ein wundervoller berührender Roman. 

Lin Rina – eine junge Autorin, die für den Drachenmond Verlag schreibt, hat mich mit „Animant Crumps – Die Staubchroniken“ absolut verzaubert. Dazu hatte ich noch Glück unter den ersten 100 FB-Fans zu sein, die eine Karte von Animant und ihrem Bibliothekar bekommen haben. Ich liebe sie! Danke Lin!

Die Eschberg-Reihe von Larissa Schwarz. Mit „Schmerzhaft Solveig“ dem 3. Teil der Reihe hatte ich es nicht so ganz leicht. Erst zum Ende hin, versteht man sie und hat eine neue Freundin gefunden. Die Eschberg-Reihe ist einfach fabelhaft. Für mich im Jahr immer wieder ein Grund, zurück nach Eschberg zu kommen. Mit Henriette gehe ich ins Jahr 2019. Angefangen habe ich bereits und wie es aussieht, hat Frau Schwarz noch mehr Damen auf Lager. Ich freue mich sehr darauf.

„Wenn die Nacht Träume regnet“ von Mirjam H. Hüberli. Die Schweizerin hat mich am Wickel. Ebenfalls eine Drachenmond Verlags Autorin und immer wieder gern. Danke für die schönen Geschichten. Phoenicrus wartet bereits auf 2019. 

„Das rote Adressbuch“ – Leute, dieses Buch berührt. Trifft dich ins Herz und du möchtest am liebsten alle einsamen alten Leuten nach Hause einladen. Der 2. Weltkrieg gibt immer wieder Stoff für Geschichten und diese ist auch noch teilweise wahr. Von der Autorin Sofia Lundberg werden wir noch mehr lesen, da bin ich sicher. 

„Das Mädchen das in der Metro las“ von Christine Féret-Fleury hat mich leider enttäuscht. Sorry!!! Das Buch ist im Ansatz gut. Ich habe aber was anderes erwartet und so erfreue ich mich jetzt einfach nur am Cover. Danke an meine Schwester Janine, dass ich es trotzdem behalten darf. 

„Uns gehört die Nacht“ von Jardine Libaire hat mir sehr gut gefallen. Eine moderne Romeo und Julia Story. Das geht immer! 

Andreas Suchanek hat mich über Lovelybooks gefragt, ob ich nicht Lust hätte „Das Erbe der Macht“ 1 als eBook zu lesen. Wieso hab ich das nicht schon früher getan? Ich habe auch den 2. Teil gelesen und der 3. Teil hebe ich mir für 2019 auf.  Genial! Berühmte Persönlichkeiten werden hier wieder als Unsterbliche zum Leben erweckt. Mit sowas bekommt man mich immer! Welche Persönlichkeiten? Das muss selbst herausgefunden werden. Es ist sehr gut geschrieben und interessant. Allerdings ist Teil 1 zäh. Bleibt dran, danach geht es ab wie Schmitz Katze. 

Der Kratzer von Oliver Ménard. Leute! Wieder einmal hat Oliver Ménard mich begeistert. Diesmal hab ich sein Buch bei einer Leserunde gewonnen und ja was soll ich sagen: Der Kreis schließt sich. Hochspannung und man muss konzentriert lesen. Oliver Ménard ist auch ein Autor mit Herz. Soll man nicht glauben, wenn man diese blutigen Thriller liest und anhand der schwarzen Klamotten die er trägt. Aber doch. Er ist über Wochen bei der Leserunde dabei geblieben. Hat jede Frage beantwortet und war DA! 
Bitte weiter Herr Ménard! Wer ihn nicht kennt, sollte Federspiel und Das Hospital lesen und dann erst Der Kratzer. Bitte schön! 

„Schnauze, die Nikoläuse sind los“ von Karen Christine Angermayer war ja sowas von niedlich. Ein Adventskalender Buch mit 24 Geschichten, die am Ende eine Ganze bilden. Das lese ich nächstes Weihnachten nochmals. Ja, als Erwachsene. Weil es so niedlich ist. 

Mit „Der Abgrund von Dir“ von Dennis Lehane, habe ich mich, glaube ich beim Diogenes Verlag selber abgeschossen. Das Buch ist bei mir durchgefallen. Ja! Seitdem habe ich vom Verlag nichts mehr gehört. Lieber Diogenes, auf ein Neues 2019? Sorry!!!! :) 
Ursprünglich hatte ich ein anderes Buch angefragt, dieses war aber leider nicht zu haben und man bot mir obiges Buch an. Und dann PENG! Ja, so kann es gehen. Vielleicht tröstet es, das meine Mutter ganz angetan war und meine Schwester, die das Buch gerade ebenfalls liest, ist auch begeistert. Vielleicht sollten die beiden bloggen und ich stelle mich zur Strafe in die Ecke? 

Wieder einmal, wie kann es anders sein, hat mich „Der zauberhafte Wunschbuchladen – Die wilden Vier“ vollkommen mitgenommen in Frau Eules Buchladen. Katja Frixe schafft es immer wieder, dass ich absolut begeistert von diesem Kinderbuch bin und heimlich von so einem tollen Buchladen träume. Mir fehlt noch das Weihnachtsbuch. Das werde ich noch nachholen. Das Jahr 2018 war einfach zu schnell. 

„Dein Fleisch und Blut“ von Nicole Makarewicz. Hier durfte ich die Rohfassung lesen und meine Erfahrung als Hörgeschädigte einfliessen lassen. Das Buch ist hart. Es geht um Kinderhandel und Misshandlung. Es hat starke Protagonisten und eine absolut sehr gut recherchierte Handlung. Mehr Thriller als Krimi. Und eine gehörlose Hackerin. Ja! Lesen würde ich sage. 

Muss ich was zu Elizabeth George sagen? Echt? DIE Krimi-Königin? Wer Strafe verdient war wieder ein außerordentlich guter, recherchierte Krimi und diesmal kommt die Kirche dran. Lynley und Havers in Bestform. 

Man kam dieses Jahr nicht daran vorbei: „Redwood Love“ 3 sexy Tierärzte, jede mit einem eigener Vergangenheit oder Probleme, ein kleiner Ort wo nichts geheim bleibt und Liebe auf jeder Seite. Teil 1 hat mich absolut erwischt. Mit Teil 2 bin ich dran und freue mich das ich noch was davon habe in 2019. Redwood Love (Blick, Kuss, Nacht). 

Ein großes, großes Dankeschön an den Rowohlt Verlag. Der hat meine Anfrage für die Graphic Novell von „Wer die Nachtigall stört“ ernst genommen und mir ein Exemplar zugeschickt. Mein absolutes Lieblingsbuch von Harper Lee. Grandios umgesetzt als Graphic Novel. So habe ich das Buch nochmals auf neuer Art gelesen und bin absolut begeistert. Danke! 

Hirngespinste – von Rubens Schwarz. Ja, der Herr Schwarz, der ist mir auf Facebook dieses Jahr begegnet auf den Seiten von Larissa Schwarz. Dass er ebenfalls Autor ist, ist mir erst mal gar nicht so aufgefallen. Aber dann kam Hirngespinste raus. Ok! Jetzt habe ich so oft Kommentare mit Herrn Schwarz ausgetauscht und dachte: Kaufste mal das eBook. Was soll ich sagen. Das war ein guter Kauf von mir. Ich hatte einen schönen Tag mit dem einen Thriller aus dem Ruhrgebiet der 60er Jahre bis heute. Klasse! 

Petra Morsbach war mir kein Begriff, bis das Bloggerportal „Opernroman“ angeboten hat. Ich liebe Opern. So war das gar kein langes überlege,  ob das denn wohl was für mich wäre. Bestellt und bekommen und ja! Lustig und der Blick hinter den Kulissen eines Kleinstadt-Theaters hat was. 

Alles Glück eines Lebens von Lauren Grodstein. Das war eine Anfrage vom Verlag. Nicht nur an mich, sondern auch an anderen Bloggern. Ich denk, ok machste mal mit. Leute, das Buch hat mich fertig gemacht. Es ist so unsagbar furchtbar traurig und gleichzeitig voller Hoffnung. Hab ich zugegeben lange dran gelesen. Aber am Ende bin ich froh, es gelesen zu haben. Danke für die Chance. 

Ivo Pala hat mich echt mitgenommen alle 3 „Ein Fall für Fuchs und Haas“ Küsten-Krimis hintereinander weg zu lesen. Jeden Abend einen! Ich hab gelacht, mir Köm hergewünscht und mitgerätselt. So was von toll. Ich freue mich auf den baldigen 4. Teil! 

Mirka May hat mir „Merry Mary Christmas“ einen leichten und schwungvollen Weihnachtskrimi mit Hochzeitstouch geschrieben. Hat mir gefallen. War mal was anderes. 

Ali Sparkes „Zeitsprung ins Jetzt“ aus dem Jahre 2009 liegt schon lange im Schrank. Ich habe es mal gewonnen und dann erst mal liegen gelassen. Vor einigen Abenden dann war es das perfekte Buch. 

Es gab noch einige kleiner eBooks, es gab auch abgebrochene Bücher, weil sie mir einfach nicht gefielen oder auf „Eis“ gelegte Titel, die gut sind, aber gerade nicht so zur Stimmung passen. Es gab soviel mehr, ich kann sie Euch hier nicht alle aufschreiben. Auch nicht auf ein Foto packen. Mein Rücken macht das noch nicht mit. Hab gerade alle Bücher die ihr hier seht, wieder eingeräumt. Wenn ihr Fragen habt. Bitte nur zu! 

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares 2019. Bleibt oder werdet gesund, lest soviel ihr könnt und teilt mit mir was ihr schönes gelesen habt. Das was ich bisher in den Vorschauen gesehen habe  – Hibbel hibbel! 


Mit Glück bin ich auf der Leipziger Buchmesse 2019. 


Und jetzt:

Einen guten Rutsch! Es folgt noch einen Rezension zu „Zeitsprung ins Jetzt“ und dann mache ich die Lichter für das Büchejahr 2018 aus! Es war großartig!