Dienstag, 10. Juli 2018

Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury













Tja, was soll ich sagen? Ich habe mir nach dem Lesen des Klappentextes was anders vorgestellt: 

Gespräche über Bücher aller Epochen, das Juliette sich mit den Menschen unterhält und nach dem Buch fragt, welches sie gerade lesen und was sie damit verbindet. Und das sie durch diese Situation an Soliman gerät. 

Dann war das doch alles etwas anders und leider teilweise schwierig zu lesen. Nicht, dass man das Buch nicht versteht, aber es ist eher Lyrisch-angehaucht und kein echter Unterhaltungsroman. Dafür ist die Story zu schwer. 

Der Klappentext und das Cover, darüber müssen wir nicht reden. Wundervoll. Ich wäre ja für ein Tapetenmuster davon. Im Bücherzimmer. 

Die Geschichte um Juliette, die Leser in der Metro Linie 6 und die Begegnung mit dem buchverrückten Soliman und seiner Tochter, habe ich mir anderes vorgestellt. Das Mädchen sowie auch Soliman sind merkwürdige Gestalten. 

Das Ende vom Buch trifft dann wieder ein wenig mehr mein Geschmack mit Büchern auf die Reise zu gehen und den Leuten Büchern näher zu bringen. 

Wer sich davon frei macht, im Buch nicht die Buchfiguren zu treffen und mit ihnen zu plaudern hat mit diesem Buch hier aber dennoch die Gelegenheit Romane großer Autoren zu begegnen. Nur anders als man denkt. 

Dennoch, aus jeder Geschichte, die man liest, nimmt man etwas mit und mir gefällt ein minimaler Teil dennoch und habe mir das ein oder ander Buch mal aufgeschrieben und somit hat Juliette mir gegenüber ihr Soll erfüllt. Sie hat mir ein Buch gebracht. 

Die Eckdaten dieser Geschichte: 

Gebundene Ausgabe 
Vö: 27.06.2018
Dumont Verlag