Mittwoch, 7. November 2018

Wer Strafe verdient von Elisabeth George


Was schreibe ich jetzt, ohne zu viel zu verraten? Es ist schwierig, denn wenn ich jetzt auf das Buch eingehe, kann ich das nicht, ohne evtl. einen Spoiler loszulassen. Da ich das nicht möchte sage ich hier nur so viel: 

Der Autorin ist wieder mal ein Volltreffer gelungen. Um die umfangreichen Ermittlungen herum, beschreibt sie die oft komplizierten Familienangelegenheiten in erstaunlicher Vielseitigkeit. 
Man fühlt sich in vielen Situationen hineinversetzt. 
Die Beschreibungen der Ortschaften sind wie immer so präzise, dass man ohne weiteres als Tourist jeden Weg wieder erkennen kann.
Die Handlung selbst ist aktuell und keineswegs an den Haaren herbeigezogen.
Lynley und Havers agieren Gottseidank wieder in gewohnter Weise.
Elizabeth George gelingt es immer wieder. Das erste Buch war damals keinesfalls auch der erste Fall, sondern ich habe mit dem Dritten Fall begonnen, ohne zu wissen das es eine Reihe ist. Da kam ich aber schnell hinter. Ermittlungstechnisch könnte man die Bücher ja lesen wie man will, aber da auch das Privatleben der beiden Ermittler immer mehr in den Fokus rückt, ist es ratsamer mit Teil 1 anzufangen. 

Man kann nur sagen, hauen Sie in die Tasten und lassen Sie den Leser weitere Fälle aufklären, Frau George. 

Perfekt für den Herbst. Ist wirklich so. Für mich sind die Bücher von Elizabeth George Herbst-Bücher. 

Dem Bloggerportal einen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar, es hat mir wie immer großen Spaß gemacht.